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Anne Frank - Ausstellung

Die Ausstellung

"Anne Frank - eine Geschichte für heute" ist die deutschsprachige Version der internationalen Wanderausstellung des Anne Frank Hauses, Amsterdam. Das Anne Frank Zentrum in Berlin ist die deutsche Partnerorganisation des Anne Frank Hauses und koordiniert die Ausstellung in der Bundesrepublik Deutschland. Weltweit wurde diese Ausstellung bereits von mehreren Millionen Menschen in über 32 Ländern besucht.

Die Ausstellung regt dazu an, sich auf verschiedene Weise mit der Bedeutung einer vielfältigen Gesellschaft, mit Menschenrechten und Demokratie auseinander zu setzen. Sie erzählt die Lebensgeschichte Annes Franks aus der Perspektive der Familie Frank und lässt weitere Zeitzeugen ihre bedrückenden Erfahrungen in der Zeit des Holocaust skizzieren. Die Besucherinnen und Besucher werden herausgefordert, über Unterschiede und Parallelen zwischen Gestern und Heute nachzudenken.
Das Anne Frank Zentrum bietet lokalen Netzwerken und Initiativen Ausstellungsprojekte an, in deren Mittelpunkt die Wanderausstellung steht. Sie wird zum Kristallisationspunkt zahlreicher Aktivitäten, insbesondere das Konzept "Jugendliche begleiten Jugendliche", in dessen Rahmen Jugendliche zu Ausstellungsbegleiterinnen - und begleitern ausgebildt werden, ist hier hervorzuheben.
Im Rahmen des Projekts "Demokratiekompetenz vor Ort" bietet das Anne Frank Zentrum weiterhin "maßgeschneiderte" Fortbildungen zu Demokratiepädagogik, interkulturellem Lernen und Interventionsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus an.

Eröffnungstafel
Das Tagebuch der Anne Frank hat in aller Welt verschiedene Deutungen und Bewertungen erfahren, für viele Menschen wurde Anne Frank durch ihr Tagebuch zu einem Symbol jüdischen Leids, stellvertretend für Millionen Menschen, deren Gesichter und Geschichten unbekannt geblieben sind. Andere Menschen denken bei Anne Frank an die Schriftstellerin, die sie nicht werden durfte. Die Gedanken und Ideen des Mädchens berühren viele Leserinnen und Leser bis heute und bilden den Ausgangspunkt für das Erleben der Ausstellung.

Periode I: 1929-1933
Anne Frank wird am 12. Juni 1929 geboren - in das Deutschland der Zwanziger Jahre, geprägt von den sich vergrößernden Gegensätzen zwischen den politischen Lagern, ganz unter dem Eindruck der Wirtschaftskrise. Von den Nazis wir der Glaube an die besondere Mission des Deutschen Volkes propagiert, Juden und andere Minderheiten müssen als Sündenböcke für die desolate Lage herhalten. Viele Menschen flüchten sich in nationalistische Überheblichkeit und Unterdrückung. Die Famile Frank nimmt diese Veränderungen wahr - doch trotzdem verlebt Anne glückliche erste Kinderjahre.

Periode II: 1933-1939
Im Jahre 1933 beschließt Otto Frank, mit seiner Familie in die Niederlande auszuwandern. Geängstigt durch die Machtübergabe an die Nazis am 30. Januar 1933 ist diese Emigration der Versuch, sich vor der Verfolgung in Sicherheit zu bringen. Während im Deutschen Reich 1935 die Nürnberger Rassegesetze verabschiedet werden und 1938 um die Pogromnacht herum die Ausgrenzung der Juden verschärft wird, wähnt sich die Familie Frank in Amsterdam sicher. Anne verbringt hier weitere unbeschwerte Jahre, die sie im Tagebuch beschreibt. Das ergänzende Porträt: Hans Massaquoi, 1926 als Sohn einer deutschen Mutter und eines liberianischen Vaters geboren, berichtet über diese Zeit und über die Konsequenzen aus der "Rasselehre" der Nazis - die zum Alltag werdene Verfolgung von Minderheiten.

Periode III: 1939-1942
Am 1. September 1939 beginnt mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg. Das beunruhigt Familie Frank, bleibt für sie jedoch zunächst ohne unmittelbare Konsequenz. Erst der deutsche Einmarsch in die Niederlande verändert die Situation grundlegend. Flucht ist jetzt so gut wie unmöglich geworden. Wo immer die Nazis einfallen, wird die "Rassenpolitik" umgesetzt. Die systematische Erfassung und Isolation der Juden ist der erste Schritt, Deportationen und planmäßige Ermordung folgen. Margot erhält als erste aus der Familie Frank im Juli 1942 die Aufforderung, sich "für einen eventuellen Arbeitseinsatz im Ausland" zu melden. Das ist der Anlass unterzutauchen, einen Monat früher als geplant. Als Versteck dient das Hinterhaus des Firmengebäudes von Otto Frank. Das ergänzende Porträt stellt Miep Gies vor, Otto Franks Sekretärin. Ohne sie und andere Helfer wäre ein Leben im Versteck nicht möglich gewesen.

Periode IV: 1942-1945
Von 1942 bis 1944 leben acht Menschen - Familie Frank, Ehepaar van Pels mit Sohn Peter und Zahnarzt Dr. Pfeffer - illegal im Hinterhaus der Prinsengracht 263. Die Ausstellung fängt die Atmosphäre, die Enge ein. Zitate aus Anne Franks Tagebuch erinnern an den Alltag im Versteck. Im August 1944 wird das Versteck verraten, alle acht werden verhaftet und deportiert. Zeitzeugen ergänzen die Erfahrungen der Familie Frank. Dazu gehören Berichte über die unterschiedslose Ermordung von Juden oder das Schicksal von Sinti und Roma. Beschrieben wird auch, was die Befreier sahen, als sie im Jahr 1945 die Lagertore öffneten.

Periode V: 1945-heute
Nach der Befreiung Europas von den Nazis herrscht vielerorts Aufbruchstimmung. Doch neben der Freude über das Ende des Krieges und der Verfolgung gibt es auch viel Leid: Hoffnungen vieler Menschen, ihre Verwandten lebend wiederzusehen, werden enttäuscht. In den ersten Jahren nach dem Krieg gibt es außerdem nur wenig Aufmerksamkeit für das Leiden der Juden, man will das Zurückliegende in vielen Ländern so schnell wie möglich vergessen. Miep Gies, die Annes Tagebuch im Hinterhaus gefunden hatte, überreicht es Otto Frank, nachdem deutlich wird, dass auch Anne gestorben ist. Otto Frank kann sich schlißlich dazu durchringen, das Tagebuch zu veröffentlichen. Viele Menschen verbinden seitdem die Verfolgung der Juden im Zweiten Weltkrieg mit dem Tagebuch der Anne Frank.

Die Ausstellung findet vom 08. November 2011 bis 09. Dezember 2011 im ehemaligen kath. Kindergarten in Aßling statt.

Öffnung ohne Anmeldung:
Montag bis Freitag 16 bis 18 Uhr
Donnerstag 16 bis 21 Uhr

Anmeldung für Gruppen und Schulklassen:
Bitte bei
Florian Krämer 08092/8194-32
florian.kraemer@vg-assling.de
melden.



 
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